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IMOT: Festmahl aus Bike-Premieren und Modellhighlights
ImageDie exklusive Weltpremiere der Harley-Davidson Forty-Eight und die erstmals in Deutschland gezeigte CR&S DUU, garniert beispielsweise mit dem stärksten zulassungsfähigen Einzylinder (KTM 690 Duke R mit 70 PS), dem größten Reihenzweizylinder (Triumph Thunderbird mit 1.600 ccm) sowie dem weltweit ersten Hybrid-Roller (Piaggio MP3 Hybrid); dazu alle weiteren Modellneuheiten, spektakuläre Custombikes, originale Klassiker und rekordverdächtig viele „Schmankerln“ aus den Bereichen Tuning, Zubehör und Reise: Das und vieles mehr servieren die über 250 Aussteller allen Motorrad-, Roller-, Quadund Trikefans zur 17. IMOT - Internationale Motorrad Ausstellung vom 19. bis 21. Februar 2010 im M,O,C, in München-Freimann.


Ein reichhaltiges Showprogramm und das Gewinnspiel mit attraktiven Preisen versüßen den Start in die neue Motorradsaison zusätzlich. Die Kultmarke Harley-Davidson nutzt die größte Motorradmesse Süddeutschlands für eine absolute Weltpremiere: Erstmals ist die Forty-Eight zu sehen – ein puristischer Chopper im aktuellen „Bobber“-Stil mit einem 1.202 ccm großen VTwin, der als jüngster Spross der Sportster-Familie für Furore sorgen wird.

Überhaupt sind Bikes aus dem Cruiser-/Chopper-Segment auf der diesjährigen IMOT so stark wie selten zuvor vertreten: Honda etwa präsentiert zusätzlich zur brandneuen VT1300CX vier frische Modellvarianten der Shadow, während Suzuki die topaktuelle Intruder M800 in den Fokus rückt. Ganz gleich, ob Cruiser, Tourer, Naked Bike oder Supersportler: Antriebsseitig lässt sich der Trend zu höherem „Nährwert“, sprich größerem Hubraum und Mehrleistung erkennen.

Bestes Beispiel dafür ist die CR&S DUU als Deutschlandpremiere auf der IMOT: Der Mailänder Kleinserienhersteller vermengt für seine Studie exklusive Zutaten wie einen amerikanischen V2-Motor mit 1.916 ccm und ein europäisch-agiles Fahrwerk zu einem imposanten Naked Bike. In diesem Segment trumpft auch die komplett überarbeitete Kawasaki Z1000 auf, deren 135 PS so manchen reinen Sportler in Bedrängnis bringen könnten. Yamaha hat seine legendäre VMAX neu aufgelegt – dank des 1.679 ccm großen V4 Aggregats leistet das Muscle-Bike mittlerweile 200 PS. Den Titel „größtes Serienbike der Welt“ sichert sich allerdings die ebenfalls zur IMOT gezeigte Triumph Rocket III Roadster: Ihr Dreizylinder verfügt über satte 2.294 ccm Hubraum.

Die IMOT-Neuheiten der Hersteller verdeutlichen auch, wie moderne Technikfeatures den Fahrgenuss steigern und gleichzeitig für ein Sicherheitsplus sorgen. Der völlig fettfreie Supersportler BMW S 1000 RR (193 PS bei 204 kg Leergewicht) beispielsweise verfügt optional über ein Race-ABS und eine dynamische Traktionskontrolle, die abhängig von Geschwindigkeit und Schräglage eingreift. In der 150 PS starken Ducati Multistrada 1200 ermöglicht das Zusammenspiel aus Motorsteuerung, Fahrwerk, Traktionskontrolle und ABS-System vier verschiedene Fahrmodi: Per Knopfdruck wird sie zum Sportler, Langstrecken-Tourer, Citybike oder zur Straßenenduro. Hondas brandaktueller Sporttourer VFR 1200 F glänzt unter anderem mit einem „elektronischen Gasgriff“ (Throttle-by-Wire).

Dieses System ermöglicht eine präzise Kraftstoffdosierung und macht die 172 PS der VFR für den Fahrer in jeder Situation optimal kontrollierbar. Im Roller-Segment setzt sich ABS immer weiter durch – und das nicht nur bei hubraumstarken Maxi-Scootern wie dem neuen KYMCO Xciting 500 EVO iR ABS, sondern auch im Bereich der 125er. Wer auf der Suche nach besonders umweltfreundlichen Gefährten ist, findet auf der 17. IMOT zwei Sahnehäubchen: einerseits den in Deutschland entwickelten Elektro-Roller e-max 110 S, dessen wartungsfreie Silicon-Akkus eine Reichweite von bis zu 90 Kilometern ermöglichen; andererseits den Piaggio MP3 Hybrid, der als erster Roller weltweit über die extrem kraftstoffsparende Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor verfügt und dank seiner drei Räder sogar mit dem Autoführerschein pilotiert werden darf.

Das Messegelände M,O,C, befindet sich im Norden von München und ist über die A9 (Ausfahrt München-Freimann), den Frankfurter Ring oder die U6 (Station Kieferngarten) zu erreichen. Aufgrund des traditionell hohen Andrangs sollten Besucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, die Parkmöglichkeit P3 (Allianz- Arena) nutzen – von dort bringt sie ein kostenloser Shuttle-Service direkt zum M,O,C,.